|
16. Januar 2012 / Dessau-Roßlau Am 16. Januar 2012 zogen ab 19 Uhr zwischen 300 und 400 Menschen durch die Innenstadt von Dessau-Roßlau. An der Demonstration beteiligten sich nachweislich mehrere Dutzend Neonazis aus Dessau-Roßlau und Sachsen-Anhalt und das militante Neonazi-Netzwerk „Freies Netz“ rief über den Onlinedienst Twitter zur Teilnahme auf. Anlass für die Demonstration war dabei die schwere Verletzung eines 29-Jährigen Sportlers des Vereins ASG Vorwärts Dessau, der am Mittag bei einer heftigen Auseinandersetzung durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt wurde. An der Demonstration beteiligten sich nachweislich mehrere Dutzend Neonazis aus Dessau-Roßlau und Sachsen-Anhalt und das militante Neonazi-Netzwerk „Freies Netz“ rief über den Onlinedienst Twitter zur Teilnahme auf. Neben dem bekannten Kameradschaftsaktivisten Alexander Weinert (mehr hier...), konnte so auch der bekennende Neonazis Steffen M. (mehr hier...) und weitere Personen aus dem rechtsextremen Spektrum identifiziert werden. Nach Augenzeugenberichten wurde zudem aus dem Aufzug heraus wiederholt die rechtsextrem und rassistisch markierte Parole „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“ skandiert (mehr hier...).
|
NEWS
Merseburg stellt sich quer Bündnis ruft zum demokratischer Protest gegen Neonaziaufmarsch am 22. Juni 2013 auf |
Mädchen und Frauen in der extremen Rechten Bildungsbaustein zum Einsatz in der politischen Bildung erschienen |
Opfer rechter Gewalt seit 1990 Wanderausstellung wird ab 16. Mai 2013 in Dessau-Roßlau gezeigt |
Gutachten zur langfristigen Förderung des Engagements gegen Rechtsextremismus veröffentlicht – zivilgesellschaftliche Initiativen fordern Bundesregierung auf, Verantwortung zu übernehmen |
Mobile Opferberatung Sachsen-Anhalt zieht Jahresbilanz 2012 Deutliche Zunahme rassistisch motivierter Gewalt |
Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht Übersicht zu Neonazis - Karte rechtsextremer Kameradschaften in Deutschland als Download |
Nach den Protesten gegen den Neonazi-Aufmarsch: Bündnis gegen Rechts kritisiert den Polizeieinsatz am 12. Januar in Magdeburg |
Analyse zu rechtsextremen Strukturen in Sachsen-Anhalt veröffentlicht – Broschüre des AWO-Landesverbandes kann bestellt und heruntergeladen werden |
"Man wird ja wohl Israel noch kritisieren dürfen...?!" - Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung zu israelbezogenem Antisemitismus erschienen |
Neuerscheinung: „Jugendarbeit gegen Rechtsextremismus“ - Zentrale Aspekte einer Pädagogik in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in einem Sammelband |
Projekt GegenPart – Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt









