Der Verein Miteinander fordert konsequente Reaktion auf Rassismus und ein Klima der ZivilcouragePresseerklärung zu den zahlreichen rassistischen und brutalen Angriffen in den Vergangenen Tagen in Sachsen-Anhalt von Miteinander e.V.
In der Diskussion über die notwendigen Konsequenzen hat Miteinander e.V. den Ruf nach mehr Polizei zurückgewiesen. "Die Erfahrungen zeigen, dass solche Straftaten allein durch ein mehr an polizeilicher Präsenz nicht zu verhindern sind. Es braucht vielmehr ein Klima der Zivilcourage, in dem Bürger rechtzeitig einschreiten, wenn es zu Beleidigungen oder Angriffen kommt." Zugleich mahnte Miteinander e.V. eine stärkere Sensibilisierung von Festveranstaltern und Sicherheitspersonal für die verschiedenen Ausprägungen des Rassismus auf Volksfesten an. Die auf solchen Veranstaltungen vorzufindende Regelmäßigkeit verbaler und körperlicher Attacken auf Menschen die als "fremd" oder "anders" wahrgenommen werden zeigt, dass hier nicht von allein von "Einzeltäter_innen", sondern von einem rassistischem Klima gesprochen werden muss. Informationen/Kontakt |
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Der Verein Miteinander ist besorgt über die zahlreichen rassistischen Angriffe und Beleidigungen gegen Migrant_innen der letzten Tage in Sachsen-Anhalt. "Diese Häufung rassistischer Taten zeugen von einer bedrohlichen Dynamik von Rassismus und Neonazismus in unserem Bundesland", so Pascal Begrich, Geschäftsführer von Miteinander e.V. am Donnerstag in Magdeburg. "Die Straftaten vom Wochenende müssen nicht allein als Sicherheitsdefizit bewertet werden sondern als Ausdruck eines bei solchen Gelegenheiten immer wieder zu Tage tretenden Rassismus."

