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15. Februar 2008 / Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtete, hat ein türkischer Imbissbesitzer in der Bachstadt seit Mitte Februar mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. Nach Angaben des Betreibers ist der Grund dafür in Plakaten zu suchen, die in der Stadt von Unbekannten angebracht wurden und auf denen der Grillstand in Verbindung mit Gammelfleischvorwürfen gebracht wird. Die Anschuldigen, die der betroffene Imbissbesitzer als rufschädigend empfindet, würden dabei jeder Grundlage entbehren. Schließlich, so der Geschäfstmann gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, könne Zertifikate vorweisen die die einwandfreie Qualität seiner Ware belegen. Außerdem hätten die obilgatorischen Kontrollen des zuständigen Gesundheitsamtes in der Vergangenheit keine Beanstandungen ergeben. Da die Gesamtkonstellation eine fremdenfeindliche Motivlage dieser Ehreverletzung nicht ausschließt, prüft die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt derzeit eine mögliche Zuständigkeit. Quellen: Mitteldeutsche Zeitung, 06. März 2008 Beratungsstelle für Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Anhalt/Bitterfeld/Wittenberg |
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